Montag, 12. September 2016

Ansichten von Alt-Kaiserslautern #3

Das "Hotel-Restaurant Adler" befand sich bis zu seinem Abriß (1954)
in unmittelbarer Nähe zur östlichen Schmalseite der Fruchthalle.

Feierabend im Pfaff-Werk 1939, Ausgang Wittelsbacher Straße
- heute Albert-Schweitzer-Straße

Der "Milchpilz" an der Nord-Ost-Ecke des Stiftsplatz

August 1955: Die Bushaltestelle am Schillerplatz gegenüber
der Fruchthalle. Der Kiosk und die Straße im Vordergrund
existieren heute nicht mehr.

Der Hauptbahnhof im Jahre 1955

Die neue Ost-West-Achse. Links oben die Martinskirche.
Die helle Fläche am linken Bildrand bezeichnet die
Stelle, an der noch kurze Zeit vorher eine Reihe
alter Häuser das Straßenbild geprägt hatten.

Bausünden der 50er Jahre.

Bushaltestelle "Am Eisplätzchen" 1958

Das ehemalige Hotel "Karlsberg" am Stiftsplatz

Das Nachfolgegebäude des Hotels "Karlsberg" am Stiftsplatz:
Das Anfang der 60er Jahre gebaute Kaufhaus "Wertheim"

Das neue Rathaus von Kaiserslautern,
von der Schneiderstraße aus geknipst.

Sonntag, 11. September 2016

Ansichten von Alt-Kaiserslautern #2

Vom Hochsand im Süden der Stadt - um 1870

Das Bahnhofsgebäude im Jahre 1885

Blick in die Marktstraße um 1890

1890: Gießerei in der Nähmaschinenfabrik Pfaff

Blick in die Eisenbahnstraße um 1900

Donnerstagsmarkt auf dem Wittelsbacher Platz (Pfaffplatz)

Die Fruchthalle um 1900

Die Marktstraße mit Blickrichtung Stiftskirche um 1900

Das legendäre "Cafe' Käfer! in der
oberen Marktstraße

1905: Das Gasthaus "Hexenbäcker" am Fackelrondell

In der gepflegten Gaststube konnte man bei Bier, Wein und
einer kräftigen Brotzeit die Nöte des Alltags besprechen
oder vergessen.

Das Fähnlein Hildebrandt von Max Braun-Rühling

Ein überaus lesenswerter historischer Roman über den sogenannten "Kroatensturm" am 17. Juli 1635, als kaiserliche Truppen die Stadt Kaiserslautern einnahmen und unter der Bevölkerung ein Blutbad anrichteten.

1956

























Als die drei Reiter unter Führung eines schwedischen Kornetts nach einem scharfen anhaltenden Trab endlich freies Gelände durch den großen Wald aufschimmern sahen, mäßigten sie die Gangart. Sie hatten sich über Nacht in einem Bauernhof in vorgeschobener Stellung bei Grünstadt versteckt, um die Gegend von Worms zu beobachten, und nun waren sie in grauer Frühe auf der Flucht vor einem starken kaiserlichen Vortrupp. Durch das Tal des Eisbaches hatten sie endlich den anschließenden dichten Stumpfwald erreicht; es war ein Ritt auf Leben und Tod gewesen, aber die schnelleren Gäule der Schwedischen hatten vor den schweren Kürassieren bald einen erheblichen Vorsprung gewonnen, die Gruppen waren aus einandergekommen und es galt jetzt nur noch, sich unbemerkt vom Verfolger zu lösen.


Ein leichter Regen war in der Nacht gefallen und die Junisonne brannte schon. Die Gäule dampften und das Sattelzeug roch. Nach dem erzwungenen Rheinübeigang des kaiserlichen Generalissimus Gallas zwischen Speyer und Worms hatte der große Rückzug seines Gegners, des evangelischen Bundesgenerals Herzog Bernhard von Weimar, nach dem Westen eingesetzt und die Sieger schickten sich an, dem im Vorjahr, im September 1634, bei Nördlingen geschlagenen, aber immer noch gefürchteten Weimarer vorsichtig zu folgen. In die Reichsstad Kaysers-Lautem hatte er das berühmte schwedische Gelbe Regiment und drei Kompagnien herzoglicher Reiter als deckende Nachhut geworfen, sie sollte dem Gegner den Vormarsch erschweren, und die Streifschar der drei Berittenen war vom Regimentsobristen Schönbeck ausgesandt worden, um die Lage beim Feind zu erkunden.



























Unbedingte Leseempfehlung!